© Eric Lacan
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Eric Lacan

Eric Lacan machte Ende der 2000er Jahre auf den Straßen von Paris mit schwarz-weißen Kleisterplakaten und Malereien unter dem Pseudonym „Monsieur Qui“ auf sich aufmerksam.
Hinter seinen mal eleganten, mal zerzausten, geheimnisvollen Frauenporträts verbirgt sich eine subtile Satire auf die gesellschaftlichen Zwänge, denen Frauen unterliegen. Grafische Details wie in Brombeersträuchern verhedderte Haare, Blumen und in die Leinwandoberfläche geritzte Worte verzaubern die Passanten und verleihen seinen Werken eine kraftvolle, düstere und melancholische Romantik.

Eric Lacans Arbeit im Atelier steht im Einklang mit seinen Straßenkunstwerken. Zu einem breiten Spektrum an plastischen Ausdrucksformen fügt er eine unglaubliche technische Meisterschaft im Bereich der Papierschnitte, Zeichnungen und Malerei hinzu. Durch das minutiöse Ausschneiden winziger Papierbögen schafft er wahre Dickichte aus Pflanzen und Rosen, die an Trauerkränze erinnern, und haucht tödlichen Porträts Leben ein, die durch ihre Schärfe verblüffen. Sein feines Spiel mit Schwarz und Weiß ist eine Anspielung auf das Erbe der Kupferstecher des 19. Jahrhunderts sowie auf Gustave Doré. Es entführt den Betrachter unweigerlich in eine Welt von düsterer Klarheit, die in eine bedrückende Atmosphäre getaucht ist.

English

Eric Lacan started to draw attention to himself in the Parisian’s street at the end of the 2000’s with black and white wheatpastes and painting under the nickname “monsieur Qui”.
Behind his sometimes elegant, sometimes scraggy mysterious female portraits hide a subtle satire of society’s diktat around women. Graphic details like hair entangled in bramble, flowers and words scratched on the canvas surface, cannot but bewitch passer-byes and imbue his work with a powerful, dark and melancholic romanticism.
Eric Lacan’s work in the studio is in keeping with his street work. To a wide range of plastic practice, he adds an incredible technicality in the field of cut-out paper, drawing and painting. Through the minute cutting of tiny paper sheets, he creates true thickets of plants and roses like funeral wreath and gives life to deadly portraits that astonish by their sharpness. His fine play on black and white is a reference to the legacy of 19th century engravers as well as Gustave Doré. It inevitably swallows viewers in a world of obscure clarity bathed in a heavy atmosphere.

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