Martin Flesch lebt und arbeitet in Aachen. Seit seinem Studium der Visuellen Kommunikation konzentriert er sich vor allem auf die Ölmalerei. Mit einem Auge auf die Tradition klassischer Landschaftsmalerei und dem anderen auf die Bildwelten der Popkultur. Seine Gemälde zeigen Orte, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken: Hinterhöfe, Straßenränder, Gewerbegebiete, Fassaden oder Ecken der Stadt, an denen man gewöhnlich vorbeigeht. Es sind reale Orte, festgehalten in Momenten von Schatten und Licht. Die dargestellten Plätze könnten fast überall sein – irgendwo hier, irgendwo dort oder auch da hinten.Das Einzige, was er dabei erfindet, sind häufig die Graffiti. Sie treten als bewusst gesetzte Eingriffe in die Realität auf und verweisen auf seine frühen Jahre in der Street-Art-Szene. So bewegen sich seine Arbeiten zwischen Dokumentation und Intervention. Sie zeigen urbane Szenerien, die vertraut erscheinen und sich dennoch einer eindeutigen Verortung entziehen. Aus scheinbar beiläufigen Stadtansichten werden Bilder über Wahrnehmung, Erinnerung und dem alltäglichen.
Martin Flesch lives and works in Aachen, Germany. Since studying Visual Communication, he has focused primarily on oil painting. His work balances the traditions of classical landscape painting with the visual language of contemporary popular culture.
His paintings depict places that initially seem ordinary: backyards, roadside verges, industrial estates, façades, and overlooked corners of the city. These are real locations, captured in fleeting moments of light and shadow. They could exist almost anywhere—here, there, or just around the corner.
The only fictional element is often the graffiti. Introduced as deliberate interventions into reality, they reflect Flesch's early roots in the street art scene. As a result, his paintings exist between documentation and intervention, portraying urban environments that feel familiar while resisting any precise geographical identity. From seemingly incidental cityscapes emerge quiet reflections on perception, memory, and the poetry of everyday life.
