© Mikael Takacs
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Mikael Takacs

Mikael Takacs ist ein in Stockholm, Schweden, lebender Künstler, der marmoriert. Er verwendet Pipetten, um Acrylfarbe auf der Leinwand zu verteilen, um seine Motive zu schaffen, die er dann verformt, indem er die Farbe mit verschiedenen Werkzeugen wie Stöcken und Kämmen umherschleift. Er kombiniert den klassischen abstrakten Ausdruck des Marmorierens mit konkreten Figuren. Das Ergebnis sind verschlungene, messerscharfe Muster, die aus der Nähe betrachtet über die Leinwand wirbeln und aus der Ferne betrachtet die Form eines Porträts annehmen. Auch wenn die Muster an sich sehr scharf sind, können sie die Figur verschwommen oder unscharf erscheinen lassen. Das Lebendige und Abstrakte steht im Gegensatz zum Unscharfen und Figürlichen.

Variationen dieser Technik gibt es schon seit Hunderten von Jahren, aber trotzdem werden seine Werke oft mit digitaler Kunst verwechselt. Die Marmorierung hat ihren Ursprung im Japan des 12. Jahrhunderts als "Suminagashi" und fand Jahrhunderte später über das Osmanische Reich und die "Ebru"-Methode ihren Weg nach Europa.

English

Mikael Takacs is a marbler based in Stockholm, Sweden. He uses pipettes to distribute acrylic paint across the canvas to create his subjects, which he then distorts by dragging the paint around using various tools, such as sticks and combs. He combines the classic abstract expression of marbling with concrete figures. This results in intricate razorsharp patterns swirling across the canvas as you look at it up close, which then takes the form of a portrait as you take a few steps back. Even though the patterns in themselves are very sharp they can make the figure look blurry or fuzzy. The vivid and abstract is in contrast to the vague and figurative.
Variations of this technique has been around for hundreds of years, but in spite of that, his pieces are often mistaken for digital art. Marbling is said to originate in the 12th century Japan as "Suminagashi", and centuries later made it's way to Europe through the Ottoman Empire and the "Ebru" method.

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