© Yooree Yang
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Yooree Yang

Durch die Verwendung dunkler Farben evoziert die Künstlerin Yooree Yang, das Verschlucken von Licht - und damit der Farbvalenz.

Yangs Malereien absorbieren gerade soviel Licht, dass eine schattenhafte Ahnung eines ›Dazwischen‹ entsteht. Meist zeigen ihre großformatigen Arbeiten eine menschenleere Naturlandschaft, wie etwa Gebirge oder Wald, vor die Yang eine geometrische Figur einfügt. Diese künstliche, womöglich mysteriös wahrgenommene Figur bricht visuell mit dem dargestellten Natur-Terrain und erzeugt durch diesen Kontrast einen geheimnisvollen, poetischen Schauplatz. Bei näherem Hinsehen lassen sich Balancen und Dysbalancen erkennen, die fernab von spezifischen Narrationen oder Logiken funktionieren. Yangs Anliegen ist es, in ihren meist über Monate oder gar Jahre entwickelten Ölmalereien, eine größtmögliche Offenheit zu bewahren - sowohl innerhalb des Bildes, als auch in Bezug auf die Rezeption. Durch den für sie charakteristischen frontalen Bildaufbau, der keine Fluchtpunkte aufweist, schafft Yang eine unbestimmbare Perspektive, die die Vielzahl von Wahrnehmungsebenen nochmals erweitert. Präzision und Vagheit rücken in Yangs Bildwelten unvergleichlich dicht zusammen.

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