© Jakobus Durstewitz
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Jakobus Durstewitz

Tauchen wir in Durstewitz’ Bilder ein, befinden wir uns an industrialisierten Transit-Orten wie dem Hamburger Hafen. Spiegelndes Wasser, Ferne und Ruhe motivieren zu einem kontemplativen Beobachten von Gegebenheiten. Durstewitz gibt an: "Ich absorbiere und abstrahiere, was ich an verdrängter Natur sehe". Damit spielt er auf die Industrialisierung an, die faktisch eine Umwandlung des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Gefüges auslöste und die Natur fortwährend verdrängt. Die Industrielandschaften seiner Malereien geben dies sinnbildlich aber keinesfalls moralisierend wider. Als Vorlage dienen ihm dabei die schwarz-weiß Fotografien seines Vaters, der auf einer Werft arbeitete. Darüber hinaus geht der Künstler auch selbst am Hafen auf Motivsuche, "am liebsten in alten, etwas heruntergekommenen Ecken", so Durstewitz. Als stiller Beobachter geht es ihm in seinen Bildern um das Filtern von architektonischen Grundformen. Schiffe, Kräne und Brücken als Form zu fassen. Jakobus Durstewitz ist 1969 in Emden geboren und lebte seit den 90er Jahren in Hamburg, wo er unter anderem die musikalische Szene der ,,Hamburger Schule”, damals noch unter dem Namen Jakobus Siebels, prägte. In diesem Umfeld gründete er 1994 zusammen mit seiner jetzigen Frau Ebba Durstewitz die Band JaKönigJa und rief später an der Seite von Mense Reents das Elektro-Duo “Die Vögel” ins Leben. Seit Beginn ist Durstewitz, damals noch zusammen mit Daniel Richter, für die künstlerische Leitung des Dockville-Festivals verantwortlich und initiierte den Bau der dem Festival benachbarten Kunststadt MS Artville. Heute lebt Durstewitz in der Lüneburger Heide.

If we immerse ourselves in Durstewitz’s pictures, we find ourselves in industrialized transit locations such as the port of Hamburg. Reflecting water, distance and silence motivate us to contemplatively observe the circumstances. Durstewitz states: “I absorb and abstract what I see in suppressed nature”.

 

In doing so, he alludes to industrialization, which in fact triggered a transformation of the social, economic and political fabric and continually represses nature. The industrial landscapes in his paintings reflect this symbolically but by no means in a moralizing way. The black-and-white photographs of his father, who worked at a shipyard, serve as a model. In addition, the artist also searches for motifs himself at the harbor, “preferably in old, somewhat run-down corners,” says Durstewitz. As a silent observer, he is interested in filtering basic architectural forms in his pictures. Ships, cranes, and bridges as a form.

 

Jakobus Durstewitz was born in 1969 in Emden and has lived in Hamburg since the 1990s, where he influenced the musical scene of the “Hamburger Schule”, at that time still known as Jakobus Siebels. In this environment he founded the band JaKönigJa together with his wife Ebba Durstewitz in 1994 and later founded the electro duo “Die Vögel” (The Birds) alongside Mense Reents. From the very beginning Durstewitz, then together with Daniel Richter, has been responsible for the artistic direction of the Dockville Festival and initiated the construction of the art city MS Artville, which is adjacent to the festival. Today Durstewitz lives in the Lüneburger Heide.

Artworks

Die Arbeiten können direkt über den Online-Shop der Affenfaust Galerie erworben werden.

The works can be purchased directly through the Affenfaust Galerie online store.

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