© Timothy Gatenby
© Timothy Gatenby
© Timothy Gatenby

Timothy Gatenby

Der in London lebende und arbeitende Gatenby arbeitet mit einem Ansatz, bei dem er seine geschulten Techniken der klassischen Malerei mit seinem Interesse an modernen komischen Parodien kombiniert. Seine Gemälde befinden sich in der Mitte, zwischen fröhlichen Farben und sarkastischem Blickkontakt zu den schweren konsumorientierten Sorgen des modernen Tages und leichten, flauschigen Airbrushs. Die Gemälde fragen uns, wo wir uns in unserem konsumorientierten Lebensstil befinden, während sie dem Betrachter die Möglichkeit geben, die starke Nostalgie und den Humor zu erkennen, die in Gatenbys Werken stets präsent sind.
Gatenby arbeitet vorwiegend mit Ölfarbe und leiht sich Bilder aus der Populärkultur, die er neu interpretiert, um humorvolle, verschwommene Parodien zu schaffen. In Gatenbys Arbeiten findet sich eine spielerische Nostalgie, die nicht nur das Thema, sondern auch die Technik untergräbt; seine Visionen hinterfragen die Beziehung der Kunst zu der Internetwelt, in der wir heute leben.

Seine Visionen hinterfragen die Beziehung zwischen Kunst und der Internetwelt, in der wir heute leben. Oft kombiniert Gatenby dekonstruierte Figuren aus der Popkultur mit schwarzem Humor und reflektiert damit den Konsumdruck und die Tendenz der modernen Gesellschaft zu übermäßigem Genuss. Fast Food ist ein allgegenwärtiges Thema in seinen Gemälden und wird als Vehikel benutzt, um die Leichtigkeit des modernen Lebens zu vermitteln, in seinen Worten: „Im Zeitalter der Bestellung von Fast Food vom Sofa aus war es noch nie so einfach, fettleibig zu werden“

Trotz der Dunkelheit in den verschiedenen Stilen und Themen, die er erforscht, gibt es oft spielerische, idiosynkratische Momente, die auftauchen, als ob er sich selbst und den Betrachter amüsieren will. Ein Witz oder ein Wortspiel kann durch ein abgebildetes Objekt, das nicht an seinem Platz ist, oder eine Erwartung, die durch eine Merkwürdigkeit unterlaufen wird, gefunden werden, was dem Werk einen komödiantischen Touch des Absurden verleiht, der die anderswo anzutreffende Dunkelheit geschickt kontrastiert.

English

Living and working in London UK, Gatenby works with an approach of collectively harnessing his trained techniques of classical painting in conjunction with his interest in modern comical parodies. His paintings find themselves in the middle, between lighthearted colours and sarcastic eye contact to heavy consumeristic modern day worries and light fluffy airbrushing. The paintings ask us where we position ourselves within our consumerist lifestyle whilst allowing the viewer to acknowledge the strong nostalgia and humour ever present in Gatenby’s works.
Working predominantly in oil paint Much of Gatenby’s work borrows images from popular culture which he reinterprets to create humorous blurred out parodies. A playful nostalgia can be found in Gatenby’s work which subverts not only subject matter, but also technique; his visions challenge art’s relationship with the Internet world we now inhabit.
Often combining deconstructed pop cultural characters with dark humour, Gatenby’s work reflects the pressures of consumerism and modern societal tendency towards over indulgence. Fast food is an ever present theme in his paintings and is used as a vehicle to convey the easiness of modern life, in his words, ‘in the age of ordering fast food from deliver on the sofa, never has it been so easy to become obese’.
Despite the darkness found in the various styles and themes explored, there are often playful, idiosyncratic moments that crop up, as if for his own amusement as much as the viewer’s. A joke or pun can be found through a depicted object seen out of place, or an expectation subverted by an oddity, giving the work a comedic touch of the absurd to cleverly contrast the darkness found elsewhere.

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